Die heilige Scholastika (480–543 n. Chr.) ist die Zwillingsschwester des heiligen Benedikt von Nursia und gilt als Gründerin des benediktinischen Frauenordens. Sie wird als Patronin der Benediktinerinnen, der Klausurschwestern, der Schülerinnen und Studierenden sowie als Schutzheilige gegen Stürme und Überschwemmungen verehrt. Ihr Gedenktag ist der 10. Februar. Der Überlieferung nach stieg im Moment ihres Todes eine weiße Taube aus ihrer Zelle empor – Symbol der reinen Seele, die zu Gott zurückkehrt.
Die Skulptur
Diese Statue zeigt die heilige Scholastika in einem Moment stiller Kontemplation, gehüllt in ein dunkles Ordensgewand – ein tiefbrauner Habit mit schwarzem Schleier – im Kontrast zum weißen Gürtel, Zeichen der Reinheit. Das sanft gesenkte Gesicht vermittelt Demut und inneres Gebet.
In einer Hand hält die Heilige ein offenes Buch – Sinnbild der benediktinischen Regel und des kontemplativen Lebens – zusammen mit einer Traube, Symbol geistiger Fülle, des biblischen Weinstocks und der Früchte eines gelebten klösterlichen Lebens. Jede Falte des Gewandes, jedes Detail der Traube und die nackten Füße auf der Basis zeugen von sorgfältiger handwerklicher Arbeit.
Materialien und Ausführung
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Ahornholz für Größen bis 56 cm – feine, dichte Faser, ideal für präzise Details
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Lindenholz für größere Maße – stabil und eindrucksvoll auch in monumentalen Ausführungen
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Von Hand bemalt von den Dolfi‑Kunsthandwerkern aus Gröden, gemäß der jahrhundertealten Tradition