Heilige Dorothea in Holz geschnitzt - lasiert Vergrößern

Heilige Dorothea in Holz geschnitzt - lasiert

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Hl. Dorothea, Dolfi Grödner Holzschnitzereien. Hl. Dorothea von Caesarea aus Kappadokien

Dorothea wurde in Cäsarea, in Kappadokien, geboren; während der Verfolgungen starb sie lieber als Märtyrerin, als ihrem Glauben an Jesus abzuschwören, dem einzigen, das wahre Heil schenkt. Sie ist das "Wunder des Korbes mit Rosen und Äpfeln", und sie ist die Kraft, selbst die härtesten Herzen zu bekehren.

In Cäsarea in Kappadokien, in der heutigen Türkei, die heiligen Märtyrer Dorothea, eine Jungfrau, und Theophilus, ein Schullehrer.

Am sechsten Tag des Februars fällt das bedeutsame und symbolische Gedenken an die heilige Dorothea, Jungfrau und Märtyrerin im Jahr 284 n. Chr., die wegen des berühmten Wunders des Korbes mit Äpfeln und Rosen mitten im Winter als Schutzpatronin der Blumenhändler und Gemüsehändler gilt und im Mittelalter so sehr verehrt wurde, dass sie zu den quatuor virgines capitales (zusammen mit Katharina, Barbara und Margarete) gehörte und auch in die Gruppe der Hilfsheiligen aufgenommen wurde.

Ihre Geschichte spielt in Kappadokien, einer antiken Region Kleinasiens, in der die Stadt Cäsarea, die nach dem Kaiser Tiberius benannte Hauptstadt, lag. In dieser Stadt lebte am Ende des dritten Jahrhunderts unsere Dorothea, die mit großer Hingabe und Beständigkeit den Herrn in Fasten und Gebeten ehrte, seit sie ein Kind war, zeichnete sie sich durch Werke der Nächstenliebe, außerordentliche Weisheit und Reinheit des Herzens aus. Ihre sehr alte Passio, aber ergänzt durch viele legendäre Elemente, macht deutlich, dass das junge Mädchen auch das Objekt des Neides von vielen war, unfähig, die Höhe ihrer Tugenden zu erreichen. Vielleicht waren es diese Leute, die dem Tyrannen das Lob der Dorothea zu Gehör brachten. Daher die Inquisition und der Prozess.
Zur Zeit dieser Heiligen gab es in Cäsarea einen Christenverfolger, Sapritius, der, nachdem er erfahren hatte, dass Dorothea eine Anhängerin Christi war, sie zu sich rief, um sie zu überreden, den Göttern Opfer zu bringen. Da er aber sah, dass die junge Frau fest in ihrer Überzeugung als gläubige Christin stand, ließ er sie an einen Pfahl binden und drohte, sie in den Flammen sterben zu lassen, wenn sie ihren Glauben nicht verleugnen würde. Als er sah, dass Dorothea keine Angst zeigte, in die Flammen zu gehen, ließ Sapritius sie vom Haufen entfernen und schickte sie zu zwei Mädchen, die ihrem Glauben abgeschworen hatten: die eine hieß Crista, die andere Calista, beides Namen, die bezeugten, dass die beiden unglücklichen Frauen Christen gewesen waren.

Der Effekt, den sich Sapritius erhoffte, war, dass die beiden Mitbürger Dorothea überreden würden, den Göttern zu opfern, indem sie ihr die grausamen Schmerzen eines solch gewaltsamen Todes schilderten. Im Gegenteil, Crista und Calista wurden durch die überzeugenden Worte von Dorothea, die wiederholte, dass der christliche Glaube der Einzige sei, der das ewige Heil gebe, erneut zum Glauben bekehrt. So erlöst, kehrten Christus und Calista in den Palast des Sapritius zurück und verkündeten ihm ihre wiedergewonnene Treue zu Christus.

Sogleich wurden sie zum Scheiterhaufen verurteilt. Dorothea, umso glücklicher darüber, dass die beiden jungen Frauen sich mutig dem Martyrium im Namen Christi gestellt hatten, stellte sich dem Zorn des Sapritius, indem sie den Herrn lobte.

Es geschah, dass die Heilige, als sie den Palast verließ, um zu ihrem Martyrium zu gehen, den Richter Theophilus traf, der anwesend gewesen war, als Dorothea Sapritius erzählte, dass ihr Mann im Himmel sei und dass dort oben die Gärten voller Blumen und Früchte seien. Theophilus begann sofort, sie zu verspotten, so sehr, dass er zu ihr sagte: "Bitte schick mir ein paar Äpfel und Rosen vom Himmel." Dorothea erwiderte, dass sie seiner Bitte nachkommen würde, auch wenn es provokativ sei. Bevor sie enthauptet wurde, betete Dorothea in einem extremen Akt des Glaubens. Am Ende des Gebetes kam ein Engel in Gestalt eines Kindes und brachte Theophilus die Äpfel und Rosen, um die er gebeten hatte. Dann verschwand der Engel. Dann beugte Dorothea ihren Kopf, der mit einem Schwerthieb abgeschlagen wurde.

So erbaulich war Dorotheas Tod, dem jenes wundersame Ereignis vorausging, dass der Richter Theophilus ihre Bekehrung zum Glauben an Christus verkündete. Für diesen seinen "Verrat" wurde auch er zum Tod durch Enthauptung verurteilt und im Martyrologium wird sein Name mit unserer Dorothea in Verbindung gebracht.

Schirmherrschaft: Floristen
Etymologie: Dorothea = Gottesgabe, aus dem Griechischen, wie Theodora.
Emblem: Korb mit Obst und Blumen
Wiederholung: 6. Februar
Caesarea von Kappadokien, IV. Jahrhundert