Heilige Kreszentia mit Taube und Kreuz aus Holz - mehrfach gebeizt Vergrößern

Heilige Kreszentia mit Taube und Kreuz aus Holz - mehrfach gebeizt

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Hl. Kreszentia mit Taube und Kreuz, Dolfi Hl. Figuren aus Holz kaufen; Hl. Maria Crescentia Höss
(1682-1744)

Maria Crescenzia Hoss wurde am 20. Oktober 1682 in Kaufbeuren, Bayern, in der Diözese Augsburg als siebtes von acht Kindern von Matthias Höss und Lucia Hörmann geboren. Trotz familiärer Schwierigkeiten und des Widerwillens der Oberin wurde sie 1703 bei den Franziskaner-Terziarinnen von Meyerhoff aufgenommen, wo sie 1704 die Profess ablegte und bis zu ihrem Tod blieb.

Von 1709 bis 1741 erfüllte sie mit der Wahl der ihr wohlgesonnenen Oberen die wichtigsten Ämter des Klosters: Pförtnerin, Novizen Meisterin und Oberin mit größter Hingabe und Großzügigkeit. Sie war Novizen Meisterin von 1726 bis 1741. Im Jahr 1741 wurde Schwester Maria Crescenzia zur Oberin der Gemeinschaft gewählt und war trotz ihrer Versuche, das Amt abzulehnen, gezwungen, die Aufgabe anzunehmen. Ihren Schwestern empfahl sie die Einhaltung der Stille, die Besinnung und die geistliche Lektüre, insbesondere der Evangelien. Der Lehrer ihres religiösen Lebens sollte Jesus am Kreuz sein.

Maria Höss war auch eine besonnene und weise Ratgeberin für alle, die sich um Kraft und Trost an sie wandten, wie aus ihren zahlreichen Briefen hervorgeht.

In ihren drei Jahren als Oberin der Gemeinschaft von Mayerhoff wurde sie deren zweite Gründerin. Ihre Selektivität in Bezug auf Berufungen begründete sie mit den Worten: "Gott will das Kloster reich an Tugend, nicht an zeitlichen Gütern". Die Hauptpunkte ihres Programms zur Erneuerung des Hauses waren: uneingeschränktes Vertrauen in die göttliche Vorsehung, Bereitschaft zu den Handlungen des gemeinsamen Lebens, Liebe zur Stille, Verehrung des gekreuzigten Jesus und Hingabe an die Eucharistie und die Gottesmutter.

Sie starb an Ostern 1744 und ihre sterblichen Überreste werden noch heute in der Kapelle ihres Klosters sehr verehrt.