Heiliger Christophorus aus Holz - mehrfach gebeizt Vergrößern

Heiliger Christophorus aus Holz - mehrfach gebeizt

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Hl. Christophorus aus Ahornholz geschnitzt - Dolfi; Der christliche Hl. Christophorus wird auf vielen byzantinischen Ikonen und Fresken mit den Zügen des Cynocephalus dargestellt. In der Passion Sancti Christophorus Märtyrin, einem Text, der sich in verschiedenen patristischen Werken findet und im Mittelalter sehr beliebt war, wird die Legende des Hl. erzählt, der ein zum Christentum bekehrter Cynocephalus gewesen sein soll. Der Hl. Christophorus hat sowohl mit dem ägyptischen Gott Anubis (der Hl. Christophorus befördert das Jesuskind, so wie Anubis die Seelen zwischen dem Reich der Lebenden und dem Reich der Toten "befördert") als auch mit den vielen Erzählungen von Cynocephalen (manchmal wird der Hl. Christophorus als Riese dargestellt, ein Attribut, das verschiedene Populationen von Hundemenschen teilen) gemeinsame Merkmale.

Die Figur des Hl. Christophorus nimmt zwar einige Züge des Cynocephalus-Mythos an (der Gigantismus, die Verrohung vor der Bekehrung), kippt aber in ihrer Heiligkeit völlig den moralischen Status. Ein frühmittelalterlicher Autor (9. Jh. n. Chr.), der Benediktinermönch Rattans von Corbie (Rattans), stellt in der Epistolar de Cynocephalis fest, dass die Cynocephali als menschliche Wesen zu betrachten sind. Dieses Dokument drückt eine doppelte und komplexere Haltung gegenüber monströsen Völkern aus, die sich im Laufe der Zeit entwickelt hat und die über die vorherrschende Feindseligkeit hinaus auch die Akzeptanz als Teil der Schöpfung Gottes sah.

Die Figur des Hl. Christophorus wäre auch ein Erbe heidnischer Kulte, die mit der astronomischen Bewegung des Sterns Sirius verbunden sind, der zum Sternbild des Großen Hundes gehört. Der Festtag des Hl. fällt auf den 25. Juli und der astronomische Hinweis bezieht sich auf die Zeit der "Hitzewelle", wenn der Auf- und Untergang des Sirius mit dem der Sonne zusammenfällt. In diese Zeit fiel auch das Fest eines "Hunde-Hl. ", des Hl. Guinefort von Lyon.
Kult

Aus dem römischen Martyrologium: "In Lykien in der heutigen Türkei, der Hl. Christophorus, Märtyrer."

Bereits 452 gab es eine seinem Kult geweihte Kirche in Bithynien (heute Türkei), und ein Jahrhundert später trug ein Kloster in Taormina seinen Namen. Im Mittelalter war der Kult des Hl. Christophorus zunächst im Osten und dann im Westen weit verbreitet.

Das Fest dieses Volksheiligen. wird im Westen am 25. Juli gefeiert, obwohl das Fest 1969 aus dem Hl. Kalender gestrichen wurde. (während es in der außerordentlichen Form im Status einer bloßen Kommemoration bleibt). Das Fest des Hl. fiel in die Zeit der Hitzewelle, als der Stern Sirius aus dem Sternbild des Großen Hundes seinen halachischen Aufgang hatte, und der Kult um den Cynocephalus und die Zeit des "Hundes" verschmolzen in den mittelalterlichen Volkstraditionen.

Seine Figur ist auch in afroamerikanischen Kulten präsent: Im Voodoo wird er mit Legba, Simba D'lo und Gran Bois identifiziert, während er in der Santhera Agayu und im Palo Monte Loma Yaya ist.
Die Statue des Hl. Christophorus, die in einer Prozession durch die Straßen von Rodi Garganico getragen wird, während des Patronatsfestes

Der Hl. Christophorus ist einer der vierzehn Auxiliar Heiligen. ("die Hilfe bringen"), die besonders bei schweren Naturkatastrophen oder zum Schutz vor Unglück oder besonderen Gefahren angerufen werden. Das Patronat des Hl. Christophorus wurde besonders bei Pestepidemien angerufen.

Der Hl. Christophorus wird seit jeher als Schutzpatron derjenigen verehrt, die mit dem Transportwesen zu tun haben, wie Schiffer, Pilger, Pendler, Wanderer, Reisende, Träger, Eisenbahner und Fahrer. In der Neuzeit ist sein Kult weltweit wiederbelebt worden, weil er zum Beschützer der Autofahrer ausgerufen wurde. 1933 wurde in Paris eine dem Hl. geweihte Kirche im Stadtteil Javel errichtet, wo es große Autofabriken gibt. Die Abbildungen des Hl. Christophorus auf Aufklebern und Schlüsselanhängern sind sehr verbreitet. Der Hl. Christophorus wird seit dem Mittelalter immer wieder an der Außenseite von Kirchen in kolossalen Ausmaßen dargestellt. Die Legende besagt, dass derjenige, der sein Bild an diesem Tag sah, nicht sterben würde.